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Was ist Cellulitis und was hilft dagegen?

Fotolia 54836071 XSCellulitis nennt man die Unregelmäßigkeiten an der Hautoberfläche, die in der Regel an Oberschenkeln und Po entstehen und welche eher ein kosmetisches als ein medizinisches Problem darstellen. Auch als „Orangenhaut“ bekannt, äußert sich die Cellulite in Form von “orangenschalenförmigen” Einziehungen auf der Haut, die dadurch entstehen, dass sich in bestimmten Körperregionen aufgeblähte Fettzellen ansammeln Daher zählt die Orangenhaut zu den gängigen weiblichen ästhetischen Problemen. Lange Zeit konnte man keine erfreulichen Ergebnisse bei der Behandlung dieses Phänomen erzielen.

Wie entsteht Cellulitis?

Ursächlich bei der Entstehung von Cellulite ist meist ein Zusammentreffen mehrerer Faktoren: individuelle Ernährungs-und Bewegungsgewohnheiten, durch Hormonstörungen erschlafftes Bindegewebe und veränderte Struktur des Fettgewebes, verlangsamter Blut- und Lymphfluß Stauungen im Gewebe. Männern verfügen über ein stärkeres Bindegewebe, weshalb sie viel weniger zur Cellulite-Bildung neigen. Wenn man die Haut durch den Kneiftest zusammendrückt, zeigen sich dort zwar Falten, aber die Fettkämmerchen bleiben gut im Unterhautfettgewebe zurück.

Cellulite: 4 Stadien

Man unterscheidet 4 Stadien von Cellulite:

Stadium 0: straffe, glatte Haut. Selbst im Kneiftest zeigen sich keine Dellen.

Stadium 1: im Stehen und Liegen glatte Haut. Die Dellen der sogenannten "Orangenhaut" erscheinen nur beim Zusammenschieben der Haut "Kneiftest"

Stadium 2: im Liegen glatte Haut. Die Dellen erscheinen beim Anspannen der Muskulatur. Häufig bei Frauen ab dem 35. Lebensjahr.

Stadium 3: Orangenhaut sowie im Stehen als auch im Liegen deutlich sichtbar.

Cellulite Behandlung

Die ästhetische Medizin bietet heute viele Behandlungsmöglichkeiten der Cellulite. Es ist ratsam, mit der Behandlung der Cellulite schon mit ihren ersten Anzeichen zu beginnen. Der Schwerpunkt der meisten Behandlungsformen liegt in der Stärkung von Bindegewebe, Fettreduzierung sowie einer Verbesserung der lokalen Durchblutung.

Mögliche Behandlungsmethoden

MesoCellulite Behandlung ist eine aus Frankreich stammende Behandlungsmethode, bei der unterschiedliche Mischungen aus fettmobilisierenden Wirkstoffen wie Koffein, Antioxidantien und Vitaminen in die von Cellulite betroffene Hautbereiche injiziert werden, um die lokale Durchblutung zu fördern und zu straffen.

Lipolyse oder Fett-weg-Spritze – Therapie. Bei der Lipolyse- wird ein Medikament mit fettlösenden Eigenschaften in die Haut eingebracht. So wird eine schnelle Entleerung der Fettzellen und damit Straffung und Glättung der Haut erreicht Bei der Behandlung der Orangenhaut hat sich die erfolgreiche Kombination der zwei Therapien Lipolyse und Mesotherapie erfolgreich durchgesetzt. Bei gleichzeitiger Anwendung beider Therapiemethoden kann man hervorragende Ergebnisse erzielen.

Fotolia 29766307 XSCellulite: welcher Behandlungserfolg ist möglich?

Nach der Cellulite-Behandlung kann man folgende positive Veränderungen feststellen:

  • die Haut wird glatter
  • der Orangenhaut-Effekt wird reduziert oder gänzlich beseitigt
  • der Umfang der Problemzonen vermindert sich
  • Gefühlsstörungen, Schmerzen o.ä. im Bereich der Cellulitis lindern sich

Wann darf eine Behandlung nicht durchgeführt werden? In den Fällen, wenn Patienten an folgenden Störungen und Erkrankungen leiden wie z.B. ausgeprägte Fettleibigkeit oder starke Hauterschlaffung, Störungen des Körperbildes, Hautkrankheiten, schwere innere Erkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, Herzschrittmacher tragen oder blutverdünnende Medikamenten (Marcumar, ASS usw.) einnehmen, sollte man auf eine eingreifende Behandlung verzichtet.
Welche Behandlungsmethoden in Ihrem individuellen Fall die sinnvollste ist, um für Sie das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen, können wir mit Ihnen gemeinsam klären und einen geeigneten Behandlungsplan festlegen.